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Mirabilien - Seltsame Wesen ...
aus dem Katalog zur Ausstellung in Krumbach
Seltsame Wesen,
EIGEN-artig, VIELfältig, seltsam, verrückt, grotesk, absurd, ja.
Zwergig-derb.
Kobold-erdig.
Und elfenhaft-schwebend, filigran,
wie fliehend.
Und zauberhaft.
Immer verspielt.
Welch ein Reichtum
an Formen und Farben.
PHANTASIE-Reich.
Und doch eigenartig vertraut.
Das Gemüt ist erheitert.
Die Gedanken schlagen Purzelbäume.
Wie, wenn alles anders wäre?
Solche Formen?
JA.
So werden Gedanken und Gefühle
zu Figuren.
Von Unbewusstem zu Bewusstem.
Figuren der Phantasie
in einer Welt der Freiheit der Formen.
Einfach Lebens-lustig-!
TEXT: Ralf Rainer Reimann,
Akademie für Darstellende Kunst Ulm
aus: MIRABILIEN, Katalog zur Ausstellung im Mittelschwäbischen Heimatmuseum
Mirabilien
Katalog zur Ausstellung im Mittelschwäbischen Heimatmuseum Krumbach
Zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Künstler in einer gemeinsamen Ausstellung zu präsentieren, bedarf wahrnehmbarer Kriterien, die ein solches Unterfangen begründen.
Top Schwaben / 3-2006 /
...Portrait "Stichler und Strichler" von Eduard Ohm
"(...) Kenner stiften - besonders wenn Arnold wie mit einem gekrümmten Spiegel Physiognomien verzerrt - verwandtschaftliche Beziehungen zu Jean Ignace Grandville, dem Visionär der französischen Romantik. (...) Das Skurrile, das Groteske, das Surreale bildet den Sumpfboden, auf dem solche Orchideen üppig blühen. Verschwimmende, lyrisch-ver- haltene Farbtöne und zarte Tinten steigern indes die verführerische-zärtliche, manchmal auch melancholisch-zweifelhafte Existenz der Gestalten, denen sich immer wieder Propeller, Rädchen, Kabel, Spiralen und Antennen zugesellen - eine mit listigem Augenzwinkern formulierte Kritik an der fortschreitenden Technisierung unseres Alltags".
Neu-Ulmer Zeitung / Oktober 2006 /
...zur Ausstellung "Himmel und Höllen"
im Weissenhorner Heimatmuseum von Heide von Preussen
"(...) Nach den Einführungsreden hatte der Betrachter der phantasievollen Kunstauslegung Florian L. Arnolds schnell das anerkennende Bedürfnis: Da ist etwas entstanden, was vom Inhalt, der Grösse und der Ausstellungsmachbarkeit her helle Freude, aber hin und wieder auch dunkle Abscheu erzeugen kann. (...) Insektenleiber, Fischköppe, Menschenköpfe auf Rollen und der- gleichen mehr und auch das "Posaunilon": Ein aus Schalltrichtern, Ventilen und Röhren zusammenge- setztes Instrument, das - wenn man nur kurz die Augen schliesst - auch noch fliegen kann".
Klikk!-Zeitung für junge Kultur / 3. Mai 2007 /
...Kurzportrait "Junge Zeichner zu Gast" von C. Graser "
(...) Bunt und manchmal sehr frech geht dagegen der junge Zeichner Florian L. Arnold aus Ulm vor. Seine spitzfindigen Figuren lauern frisch anarchisch auf den Betrachter. Sie sind so fein gezeichnet, dass manchem Betrachter der Mund offen blieb. Wie Arnold das macht, verrät er gern: Er spitzt seine Tuschfedern zusätzlich an, um haarfeine Linien aufs Blatt werfen zu können. "Das ist schon etwas versponnen" gibt er gern zu. Versponnen, so, wie seine in vielen Stunden ent- stehenden Zeichnungen im Kleinformat eben auch sind! (...)"
Neu-Ulmer Zeitung, 28. November 2007
...zur Ausstellung des Sendener Kunstvereins zur 1. Kulturnacht in Krumbach
"Sendener feiern Erfolg in Krumbach" von | zeich | "Etablierte Namen sind angetreten, (...) die Fraktion der "Phantasten" hat sich mit Kunstvereinsvorsitzendem Georg Fenkl, mit Florian L. Arnold und Walter Holl eingefunden".
Südwest Presse Ulm / Juli 2003 / ...zur Ausstellung:
"Bilder zu ungeschriebenen Geschichten" von Ottfried Käppele
"Bilder zu ungeschriebenen Geschichten" nennt der 1977 in Ulm geborene Florian L Arnold seine Ausstellung in der Galerie auf der Insel in Ulm - Thalfingen.
Augsburger Allgemeine / 16. Juni 2008 / ...zur Ausstellung:
"Kunstdozenten Lehrstuhl für Kunstpädagogik Augsburg", SoSe 2008
"Ein Alphabet künstlerischer Werkstoffe - Kunstdozenten der Universität zeigen Arbeiten" von Claudius Wiedemann "(...) Verspielt gibt sich der Ulmer Florian L. Arnold mit einer Reihe kleinformatiger als Spiel-Szene gestalteten Collagen in Mischtechnik mit Transparentpapier."
Südwest Presse Ulm / 14. Juni 2008 /
...zur Ausstellung "Spiegelbilder" in Weissenhorn von Christa Kanand
"Der gemeinsame Nenner der vier Künstler [Georg Fenkl, Paolo Calleri, Florian L. Arnold und Max P. Haering] ist die altmeisterlich-virtuose Beherrschung ihres Handwerks. (...) Im Spektrum zwischen Was vordergründig heiter scheint, entpuppt sich oftmals als doppelbödig. Besonders bei Florian L. Arnold, der mit buchstäblich spitzer Feder in kolorierten Tuschfederzeichnungen Aspekte unserer Zeit karikiert. Zu seinen Fantasiegestalten zählt auch der "Kultur- Manager", ein fetter, gefrässiger Moloch im Schneckentempo. (...) Der "Daten-Schützer", ausgestattet mit Unmengen von Antennen auf einem globalen Berg von Zahlenreihen - immer auf Empfang!"
Peter Lame: Mit feiner Feder zugespitzt
Zu den neuen Zeichnungen von FLORIAN L. ARNOLD
Der 1977 in Ulm geborene Zeichner und Autor Florian L.Arnold widmet sich dem Medium Zeichnung mit einer heute fastschon verlorenen Intensität.

